Schlagwort-Archive: MicroPython

Gemini arbeitet, Du chillst

KI ist in unseren Alltag eingedrungen und hilft an der einen und anderen Stelle. Um KI zu nutzen ist es aber nicht erforderlich, vor dem PC zu sitzen und Kontakt mit einer KI-Plattform, wie ChatGPT, Gemini o.a. aufzunehmen, sondern kann bestimmt Aufgaben bereits mit Mikrocontrollern automatisieren.

So können Sie beispielsweise einen Prompt erstellen, der Ihnen beim Zubettgehen die zu erwartenden Strassenverhältnisse am kommenden Morgen abfragt o.ä.

Alles, was dazu erforderlich ist, zeigt die folgende Abbildung. Natürlich können Sie den ESP32-S2 noch mit einem Display ausstatten, damit die Antwort adäquat präsentiert wird.

Ich habe einen mit MicroPython ausgestatteten ESP32-S2 mit Gemini verbunden und kann eine Anfrage senden, die von Gemini beantwortet wird.

Für das bevorstehende Handballspiel D gegen DK habe ich die (nicht ganz ernstgemeinte) Frage nach dem Sieger gestellt. Die Antwort sehen Sie in der Ausgabe über die Console.

Ich werde mir das Spiel heute Abend anschauen.


Das Resultat war aus deutscher Sicht ernüchternd – Gratulation an Dänemark zu einer starken Leistung. #Handball #EM2026

Auch Gemini hat eine Meinung dazu, die sich bei mehrfachen Anfragen aber durchaus unterscheidet:


2026-01-27/CK

bpi:bit – Mehr Power im micro:bit Universum

In meinem Beitrag Mikrocontroller nicht nur für die Schule! (Design & Elektronik 01/2018, MF40-44) hatte ich BBC micro:bit und Calliope mini, beides für die Grundschul-Ausbildung konzipierte Mikrocontroller-Boards, vorgestellt und deren Erweiterungsmöglichkeiten betrachtet.

Befördert durch den Edge-Connector des BBC micro:bit werden mittlerweile zunehmend Peripherieerweiterungen für den BBC micro:bit angeboten, die diesen Controller auch für Maker interessant machen.

Einen Überblick über vorhandene Erweiterungen kann man sich beispielsweise bei Reichelt oder den folgenden Adressen holen:

Durch den im BBC micro:bit eingesetzten Mikrocontroller nRF51822 gerät man aber auch schnell an Grenzen. Will man beispielsweise seinen BBC micro:bit über WiFi vernetzen, dann ist dafür bereits ein Zusatzmodul erforderlich. Auch vom Speicherausbau her sind Grenzen gesetzt, die den Wunsch nach einem Mikrocontroller mit mehr Performance aufkommen lassen.

Mit dem bpi:bit des Banana-Pi Herstellers SinoVoip gibt es einen solchen Mikrocontroller auf Basis eines ESP32. Warum bei heise der bpi:bit als kuriose Kopie abgetan wird, ist für mich nur schwer nachvollziehbar. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Merkmale von bpi:bit und micro:bit im Vergleich.

Wer bislang seinen BBC micro:bit bereits mit MicroPython oder der Arduino IDE programmiert hat, bekommt mit dem bpi:bit eine leistungsstarken Controller incl. WiFi für seine micro:bit Umgebung.

Nutzt man alle WS2812, dann kommt man um eine Fremdspeisung des Moduls nicht umhin, denn der Strombedarf übersteigt das, was ein USB-Anschluss zur Verfügung stellt.

Modulbpi:birmmicro:bit
CPUESP32 nRF51822
RAM520 KB256 KB
ROM448 KBN/A
Flash512 KB16 KB
WiFi 802,11 b/g/n/e/ich N/A
Bluetooth BT4.2 BR/EDR und BLE BLE
Sensoren2 Fototransistoren,
Thermistor,
MPU-2950
LED-Matrix,
On-Chip Temperatursensor,
LSM303GR
SummerSummerN/A
LEDs 25 Neopixel-LEDs (WS2812 ) 25 rote LEDs
GPIOEdge-Connector (Goldfinger)Edge-Connector (Goldfinger)
Tasten2 programmierbare Tasten 2 programmierbare Tasten
USBmicro-USB (UART)micro-USB
Software Webduino, Arduino,
MicroPython, Scratch X
Microsoft MakeCode, Arduino
MicroPython, Scratch X
Grösse5 x 5 cm5 x 4 cm