MicroPython – Erste Rezensionen

Erste Rezensionen zum MicroPython-Handbuch auf Amazon

Die ersten Rezensionen zu meinem MicroPython-Handbuch sind auf Amazon erschienen.
Als Autor ist es mir wichtig zu erfahren, ob das Buch sein Ziel erreicht und die Leser beim Einstieg in die Praxis unterstützt. Umso mehr freue ich mich, dass die ersten Rückmeldungen zeigen, dass die gewählte Richtung gut ankommt. Vielen Dank an alle, die sich die Zeit nehmen, ihre Erfahrungen mit dem Buch zu teilen!


2026-11-12/CK

Walter – das kompakte IoT-Modul

Teil 2 ist im elektor MAG September/Oktober 2026 S. 104-114 erschienen.

Im zweiten Teil meines Beitrags geht es mit Walter ins Internet der Dinge. Nachdem im ersten Teil das kompakte IoT-Board mit 5G-Modem, GNSS-Empfänger und ESP32-S3 vorgestellt wurde, stehen nun praktische Datendienste im Mittelpunkt.

Walter ruft aktuelle Wetterdaten ab – wahlweise über Wi-Fi oder LTE-M –, überträgt Nachrichten per MQTT, visualisiert Messwerte in ThingSpeak und sendet Daten des Walter-Feels-Boards an einen Demoserver.

Die vollständigen und laufend aktualisierten Beispielprogramme stehen im Walter-Repository unter https://github.com/ckuehnel/Walter zur Verfügung.

Viel Freude beim Lesen und Experimentieren!


2026-09-24/CK

MicroPython – Das Handbuch für Maker und IoT-Development

… ist im Rheinwerk-Verlag erschienen. Zum Start ist es zum reduzierten Bundlepreis erhältlich.

Das komplette Inhaltsverzeichnis zeigt Ihnen die besprochenen Themen und eine Leseprobe das sehr ansprechend gestaltete Layout des Buchs.

Ali Hackalife trifft Autorinnen und Autoren aus dem Rheinwerk Verlag zum Interview. Menschen, die ein Fachbuch geschrieben haben. Und er fragt sie nach ihrem Spezialgebiet

Themen der Podcast-Folge zum MicroPython Handbuch:

  • Was Mikrocontroller und Embedded Systems ausmacht
  • Python als praktischer Einstieg
  • Speicheroptimierung mit vorkompilierten Modulen und Best
    Practices
  • Multitasking und Nebenläufigkeit mit AsyncIO und Interrupts
  • Debugging per REPL, serieller Schnittstelle und Bluetooth Low
    Energy
  • Nutzen und Grenzen von KI beim Programmieren
  • IoT-Projekte von der Raumüberwachung bis zur solargepufferten
    Wetterstation
  • LoRa und Mesh-Netzwerke wie Meshtastic als kommende Trends


2026-08-22/CK

Walter – das kompakte IoT-Modul

Das belgische Unternehmen DPTechnics BV bietet eine Reihe von IoT-Bauteinen an, zu denen ein bemerkenswertes Board namens Walter gehört. Das Controllerboard ist ein „Open-Source-Multifunk-IoT-System-on-Module“, das einen ESP32-S3-Mikrocontroller mit einem LTE-M/NB-IoT-Modem und einem GNSS-Empfänger kombiniert.

Walter Board

In einem in der Zeitschrift Elektor Heft 07/08 2026 S. 28-33 veröffentlichten Beitrag wird gezeigt, wie einfach sich damit Messwerte von angebundenen Sensoren visualisieren lassen.

In einem zweiten Teil dieses Beitrags wird der Zugriff auf Wetter- und Datendienste im Internet beschrieben.


2026-07-29/CK

Intelligente Lüftungsampel für heiße Tage

In den vergangenen Wochen haben die Temperaturen vielerorts wieder die 30-Grad-Marke überschritten.

Wer keine Klimaanlage besitzt, kennt das Problem: Bereits am Vormittag wird es in der Wohnung unangenehm warm, und am Nachmittag stellt sich immer wieder die gleiche Frage:

Soll ich jetzt das Fenster öffnen oder lieber geschlossen halten?

Viele Menschen lüften nach Gefühl oder weil „frische Luft“ grundsätzlich als gut empfunden wird. An heißen Sommertagen kann das jedoch genau das Gegenteil bewirken: Ist die Außenluft wärmer als die Raumluft, gelangt zusätzliche Wärme ins Gebäude und die Räume heizen sich noch schneller auf.

Eigentlich ist die Entscheidung ganz einfach: Gelüftet werden sollte nur dann, wenn die Außentemperatur niedriger ist als die Innentemperatur. Doch wer läuft schon ständig mit zwei Thermometern zwischen Wohnung und Garten oder Balkon hin und her?

Genau hier setzt das Projekt der intelligenten Lüftungsampel an. Zwei kleine Funkknoten messen kontinuierlich die Innen- und Außentemperatur und zeigen auf einen Blick an, ob Lüften sinnvoll ist oder ob die Fenster besser geschlossen bleiben sollten.

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Elecrow CrowPanel Advance HMI – eine Plattform für viele Funkstandards

Wer nach einer flexiblen IoT-Plattform sucht, die sich nicht auf einen einzigen Funkstandard festlegt, sollte sich das CrowPanel Advance HMI ansehen. Das Besondere an diesem Gerät ist nämlich nicht nur das brillante Touchdisplay oder der leistungsstarke ESP32-S3, sondern vor allem das modulare Funkkonzept.

Ein Display für alle Fälle

Das CrowPanel Advance HMI 3.5″ kombiniert einen ESP32-S3 mit einem 3,5-Zoll-IPS-Touchscreen im Format 480 × 320 Pixel. Das große Display bietet ausreichend Platz für komplexe Benutzeroberflächen, Statusanzeigen, Sensordaten oder Kartenansichten. Im Vergleich zu den oft verwendeten kleinen OLED-Displays wirkt die Bedienung deutlich komfortabler.

CrowPanel Advance HMI gibt es in den Grössen 10″, 7″, 5″, 4.3″, 3.5″ und 2.8″.

Doch das eigentliche Highlight befindet sich auf der Rückseite.

CrowPanel Advance HMI 3.5″ Rückseite
Funktmodule

Funkmodule nach Bedarf austauschen

Während viele Entwicklungsboards bereits auf einen bestimmten Funkstandard festgelegt sind, verfolgt Elecrow einen anderen Ansatz. Die Funkkommunikation erfolgt über austauschbare Module. Dadurch kann dieselbe Hardwareplattform für unterschiedliche Anwendungen genutzt werden.

Je nach Projekt lassen sich beispielsweise Module für folgende Technologien einsetzen: LoRa, Zigbee, Thread, Matter, WiFi HaLow und weitere zukünftige Funkstandards

Statt für jedes Projekt neue Hardware zu kaufen, genügt häufig ein Wechsel des Kommunikationsmoduls.

Meshtastic als praktisches Beispiel

Ein besonders interessantes Einsatzgebiet ist Meshtastic. Hier wird ein LoRa-Modul auf Basis des SX1262 eingesetzt. Nach dem Flashen der Meshtastic-Firmware verwandelt sich das CrowPanel in einen vollwertigen Mesh-Knoten.

Gerade bei Meshtastic zeigt sich der Vorteil des großen Displays:

  • Nachrichten sind komfortabel lesbar.
  • Node-Informationen können übersichtlich dargestellt werden.
  • Karten und Positionsdaten profitieren von der größeren Anzeigefläche.
  • Die Touchbedienung ermöglicht eine intuitive Nutzung direkt am Gerät.

Das CrowPanel wird damit zu einer Art mobilen Meshtastic-Terminal, ohne dass zusätzliche Smartphones oder Tablets zwingend erforderlich sind.

Mehr als nur Meshtastic

Interessant wird die Plattform vor allem dann, wenn sich die Anforderungen ändern.

Heute dient das CrowPanel vielleicht als Meshtastic-Knoten im LoRa-Netzwerk. Morgen könnte dasselbe Gerät durch Austausch des Funkmoduls Teil eines Zigbee-Smart-Home-Systems werden oder als Matter-Gateway fungieren.

Dadurch eignet sich das CrowPanel besonders für Maker, IoT-Entwickler, als Experimentierplattform und für Schulungs- und Lernumgebungen

Antenne im Praxistest

Beim Einsatz als Meshtastic-Node wird sich noch zeigen müssen, wie gut die mitgelieferte LoRa-Antenne performt. Das modulare Konzept überzeugt bereits jetzt, die tatsächliche Funkreichweite hängt jedoch maßgeblich von der Qualität der Antenne und den lokalen Gegebenheiten ab. Hier stehen noch ausführliche Feldtests aus.

Fazit

Das CrowPanel Advance 3.5″ ist weniger ein klassisches Meshtastic-Gerät als vielmehr eine vielseitige Kommunikationsplattform. Meshtastic dient dabei als anschauliches Beispiel dafür, wie flexibel sich das System einsetzen lässt.

Der eigentliche Mehrwert liegt in den austauschbaren Funkmodulen. Wer gerne mit verschiedenen Technologien experimentiert oder eine Hardwarebasis für unterschiedliche IoT-Projekte sucht, erhält mit dem CrowPanel eine ungewöhnlich flexible Lösung. Das große IPS-Touchdisplay und der leistungsstarke ESP32-S3 runden das Gesamtpaket ab und machen das Gerät zu weit mehr als nur einem weiteren LoRa-Node.


2026-06-06/CK

Die Schlafumgebung – ein oft unterschätzter Faktor für erholsamen Schlaf

Die heißen Sommertage sind vorerst vorbei. Viele Menschen stellen fest, dass sie bei moderateren Temperaturen wieder besser schlafen können. Doch auch wenn die größte Hitzebelastung hinter uns liegt, bleibt die Schlafumgebung ein entscheidender Faktor für die Schlafqualität.

Ein erholsamer Schlaf wird von zahlreichen Einflüssen bestimmt. Neben persönlichen Faktoren wie Stress, Bewegung oder Ernährung spielen die Bedingungen im Schlafzimmer eine wichtige Rolle. Dazu gehören insbesondere die Raumtemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die allgemeine Luftqualität.

Die richtige Raumtemperatur

Schlafforscher empfehlen für die meisten Menschen eine Schlafzimmertemperatur zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Ist es deutlich wärmer, fällt das Einschlafen häufig schwerer und die nächtlichen Wachphasen nehmen zu. Gerade in den Sommermonaten kann dies zu einer spürbar schlechteren Schlafqualität führen.

Luftfeuchtigkeit und Raumklima

Auch die Luftfeuchtigkeit beeinflusst das Wohlbefinden während der Nacht. Zu trockene Luft kann die Schleimhäute reizen, während eine zu hohe Luftfeuchtigkeit das Raumklima als unangenehm erscheinen lässt. Regelmäßiges Lüften und eine gute Luftzirkulation tragen wesentlich zu einem angenehmen Schlafklima bei.

Die Erfassung solcher Umgebungsdaten ermöglicht es, Zusammenhänge zwischen Schlafqualität und den Bedingungen im Schlafzimmer sichtbar zu machen. Oft werden Veränderungen erst dann erkennbar, wenn die Messwerte über längere Zeiträume aufgezeichnet und ausgewertet werden.

Schlafqualität messen und verstehen

Moderne Sensorik ermöglicht heute interessante Einblicke in die eigene Schlafumgebung. Temperatur-, Feuchte- und Luftdrucksensoren liefern wertvolle Daten zu den Bedingungen während der Nacht. In Verbindung mit geeigneten Auswerteverfahren lassen sich Trends und Auffälligkeiten erkennen, die mit der Schlafqualität zusammenhängen können.

In meinem neuen Buch MicroPython – Das Handbuch für Maker und IoT-Development stelle ich unter anderem einen Schlafmonitor vor, der Umgebungsdaten erfasst und die Ergebnisse mithilfe künstlicher Intelligenz bewertet. Die Auswertungen werden anschließend automatisch über Telegram bereitgestellt (siehe Abbildung). Dadurch erhält der Anwender eine kompakte Einschätzung der nächtlichen Bedingungen.

Der vorgestellte Monitor konzentriert sich bewusst auf die Erfassung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, eCO2 und TVOC. Die Lösung ist jedoch modular aufgebaut und kann bei Bedarf um weitere Sensoren erweitert werden. Denkbar sind beispielsweise Messungen von Lichtverhältnissen, Geräuschpegeln u.a.m.

Fazit

Guter Schlaf hängt nicht allein von der Schlafdauer ab. Die Qualität der Schlafumgebung hat einen erheblichen Einfluss auf die nächtliche Erholung. Wer Temperatur, Luftfeuchtigkeit und weitere Umweltfaktoren im Blick behält, kann die Bedingungen im Schlafzimmer gezielt optimieren.

Für Technikinteressierte bieten Mikrocontroller und moderne Sensoren spannende Möglichkeiten, die eigene Schlafumgebung besser zu verstehen. Mein neues Buch zum Thema MicroPython, das Anfang August im Rheinwerk-Verlag erscheint, zeigt anhand praxisnaher Projekte, wie sich solche intelligenten Mess- und Auswertungssysteme realisieren lassen.


2026-06-01/CK

Es ist soweit – die Ankündigung ist da.

Python gehört schon seit Jahren zu den beliebtesten Programmiersprachen überhaupt. Die von Python zur Verfügung gestellten Eigenschaften stellen Anforderungen an die Hardware, die von Mikrocontrollern nicht ohne Weiteres erfüllt werden können. Ein PC kann das. Ein Raspberry Pi mit Linux als Betriebssystem kann das, ein Mikrocontroller wie ein Espressif ESP32, ein Nordic nRF52840, ein STM32 oder eines der verschiedenen Arduino-Boards hingegen nicht.

Das hat Damien P. George, einen Physiker und Softwareentwickler aus Cambridge (UK), im Jahr 2013 dazu bewogen, MicroPython zu entwickeln. Ziel der Entwicklung von MicroPython war, eine voll funktionsfähige, aber kompakte Version von Python 3 zu schaffen, die auf Mikrocontrollern (wie STM32, ESP8266, ESP32, RP2040 usw.) läuft.
Mit diesem Buch werden Sie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Python und MicroPython kennenlernen und schließlich in der Lage sein, mit MicroPython auf recht kleinen Mikrocontrollern zu arbeiten.


2026-05-07/CK