Archiv der Kategorie: Arduino

IoT Projekte mit Cayenne erstellen

Cayenne bezeichnet sich selbst als den ersten  Drag & Drop IoT Builder in der Welt. Grund genug das Ganze auszuprobieren. Details sind unter http://www.cayenne-mydevices.com/ zu finden.

Was wird benötigt?

  1. Eine mit dem Internet verbundene Hardware (Raspberry Pi oder Arduino)
  2. Smartphone mit iOS oder Android oder ein Browser auf dem PC
  3. Ein Cayenne Account

Am Einfachsten ist die Installation mit dem Smartphone. Nach Auswahl des hier verwendeten Raspberry Pi werden Libraries und ein Agent auf den Raspberry Pi installiert und nach ca. 10 Minuten kann das erste Projekt gestartet werden.

Ich habe hier einen mit einem Enviro pHAT von Pimoroni ausgestatteten Raspberry Pi Zero wegen des dort vorhandenen AD-Converters ADS1015 verwendet und an diesen einen Temperatursensor TMP36 angeschlossen. Dieser liefert eine zur Temperatur proportionale Ausgangsspannung.

enviro-phat

Zuerst fügt man auf dem Cayenne Desptop den ADC hinzu und bekommt damit das Feld Analog Input, selektiert den ADC-Kanal und verbindet dann den Sensor TMP36 mit diesem. Daraufhin erhält man das Feld TMP36. Die anderen Felder werden defaultmäßig bereitgestellt. Die Anzeigen lassen sich konfigurieren.

cayenne-desktop

Mit wenigen Schritten hat man erreicht, dass auf dem Dashboard eine funktionierende Anzeige der gemessenen Temperatur erscheint.

Ebenso kann der Verlauf des Messwerte über einer vorwählbaren Zeit als Graph dargestellt werden.

tmp36_verlauf

Die Cayenne Plattform ist noch in Entwicklung. Neue Devices, wie bspw. LoRa, kommen hinzu. Die Palette der Sensoren und Aktoren wird erweitert etc. Diesen Entwicklungsstand spürt man an der einen oder anderen Ecke. Ein Blättern im Forum hilft den Eindruck etwas abzurunden. Interessant bleibt der Ansatz aber allemal.

 

Arduino-Formfaktor

Hersteller von Mikrocontrollern stellen auf ihren Evaluationboards häufig eine Arduino-Schnittstelle zur Verfügung, um das breite Spektrum von Arduino-Shields für das Rapid Prototyping einsetzen zu können. Der eingesetzte Mikrocontroller wird aber nicht mit der Arduino-IDE programmiert.

Für das Rapid Prototyping ist die Arduino-Schnittstelle von großem Vorteil, da auch später noch Komponenten/Shields gewechselt oder an konkrete Anforderungen angepasst werden können.

Die mbed Plattform unterstützt zahlreiche dieser Boards, die ich in der filter- und sortierbaren Liste Arduino-compatible Microcontroller Boards supported by ARMmbed zusammengestellt habe.

archpro1

Beim Arch Pro von Seeed Studio ist der Arduino-Formfaktor durch die gelben Buchsenleisten deutlich erkennbar. Der auf dem Board befindliche Mikrocontroller LPC1768 von NXP (Cortex-M3) kann aus der mbed Umgebung heraus programmiert werden.

 

Erste Anwendungen mit UDOO NEO

Nachdem die Benchmarks interessante Ergebnisse geliefert hatten, wollte ich erste Anwendungsprogramme ausprobieren.

Auf der Linux-Seite habe ich mit dem CPU-Clock experimentiert und auf der Arduino-Seite sollte der DHT11 Daten liefern, die später zum MQTT-Broker gesendet werden sollten. Zu diesem Zweck habe ich Mosquitto installiert.

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UDOO NEO

udoo_neo_frontUDOO NEO ist ein All-in-One Low-Cost-Computer mit einem Freescale ™ i.MX 6SoloX Prozessor für Android und Linux.

Im UDOO NEO Prozessor sind zwei unterschiedliche CPUs eingebettet – ein mit 1 GHz getakteter ARM Cortex-A9 und ein ARM Cortex-M4-Co-Prozessor, der auf 200 MHz laufen kann.

Während auf dem Cortex-A9 sowohl Android Lollipop als auch UDOObuntu 2, eine spezielle Ubuntu-basierte Linux-Distribution, laufen kann, ermöglicht der Cortex-M4 den einfachen Zugang zu einer Arduino™ -Umgebung. Die Buchsenleisten ermöglichen das Kontaktieren von Arduino-Shields und beliebiger I/O.

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FlashForth

Auf Grund der beschränkten Ressourcen eines Arduinos sind dem Einsatz von Script Sprachen enge Grenzen gesetzt. Betrachtet man beispielsweise einen Arduino als prozessnahes Frontend eines Linux Devices (Raspberry Pi, Banana Pi, Beagle Bone), dann wäre es wünschenswert, auch dort einen Script Interpreter zur Verfügung zu haben. Beim Linux Device hat man eine leistungsfähige Shell, Python, Lua u.a. zur Verfügung.

Beim einfachen 8-Bit-Mikrocontroller (AVR, PIC) kann Forth eine Alternative darstellen.

Für den Arduino Uno R3 bietet der Entwickler Mikael Nordman vorprogrammierte ATmega328 Chips zum Preis von € 10 (incl. Porto) an (Anfrage). Für die Dokumentation gibt es eine aktualisierte Version.

Meine Erfahrungen bei der Inbetriebnahme von FlashForth auf dem Arduino habe ich hier zusammengestellt.